TEST – SCHULWEG – SCHULE

Die Schule muss ein sicherer Ort sein!

Eltern sind für den Präsenzunterricht und nicht prinzipiell gegen Tests, aber wir fordern die Reihenfolge: 

TEST – SCHULWEG – SCHULE

Tests in den Schulen heißt, folgende Umstände billigend in Kauf zu nehmen:

  • Erhöhtes Infektionsrisiko in den öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Verschwendung der Ressource „Unterrichtsstunde“
  • Ignorieren der Datenschutzgrundverordnung
  • Psychologische Belastung der Kinder

Uns Eltern kann man zutrauen, die Testung unserer Kinder zu Hause verantwortungsvoll durchzuführen.

 

 

 

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Thomas Steininger

    Danke für diesen Beitrag, aber was ist die konkrete Handlungsempfehlung?
    Sind sie in Verhandlung mit dem Bildungsministerium um hier ein Umdenken zu erreichen?

  2. Elisabeth Neudorfer

    Hallo!

    Endlich habe ich diesen Dachverband der Pflichtschulen entdeckt und fühle mich gleich nicht mehr so alleine mit meinen Bedenken. Vielen Dank für Ihren Einsatz! Und ich hoffe, Sie werden als Interessensvertreter für Eltern wahrgenommen!
    Leider finden wir Eltern kaum hilfreiche Informationen und bei Sorgen über die Schul-Covid-Politik wenig Gehör bzw. bleibt neben Kindern und Arbeit keine Zeit für Interessensvertretung.

    Eltern einer Mittelschule in OÖ, die die Einwilligung zur Datenverarbeitung und zum Selbsttest in der Schule bislang nicht erteilt haben, wurden heute Freitag Nachmittag per Schoolfox von den KVs informiert, dass ihre Kinder abgesehen von den durch den Bundesminister verlautbarten Einschränkungen (Betretungsverbot…) nicht an (den offenbar geplanten) Online-Meetings teilnehmen dürfen.
    Was meinen Sie dazu?

    Unsere Lehrer waren bisher sehr bemüht, dennoch waren die schriftlichen Arbeitsaufträge auch mal unpräzise. Die Teilnahme von daheimbleibenden Kindern an Meetings bedeutet meiner Einschätzung nach keinen Mehraufwand für die Lehrer. Unklare Aufträge werden abgesprochen, der Kontakt und die Motivation wird aufrechterhalten – win-win für alle.
    Wie wird die Leistungsbeurteilung erfolgen, wenn kein (Bildschirm-)Kontakt erfolgen darf? Mit welchen weiteren Sanktionen ist zu rechnen? Haben Sie schon Antworten auf diese Fragen bekommen, die im Moment viele Eltern beschäftigen? Oder gibt es eine Stelle, die juristische Vertretung übernimmt,  oder einen Elternanwalt?
    Ich versuche, wie viele Eltern, meine Kinder möglichst unbeschadet durch diese herausfordernde Zeit zu begleiten – bin aber zunehmend ratlos, wie das weitergehen soll… Wohin steuert unsere Gesellschaft?
    Auf einer deutschen Pädagogen-Plattform habe ich den Begriff „Corona-Mobbing“ gefunden. Ist unsere neue Situation legitimiertes, institutionalisiertes Mobbing der Schulen an Pflichtschülern? Ist das der Dank für’s daheim bleiben?

    Persönlich fehlen mir die überzeugenden Argumente, meinem Kind den Schulbesuch in der aktuellen Situation schmackhaft zu machen. Bei zwei Schultagen ohne echten Freund in der Gruppe zieht auch das soziale Argument nicht. Es wiegt die große Unsicherheit nicht auf. Meine Kinder lernen gerne, brauchen keinen Bildschirm in der Freizeit, aber viel frische Luft und können gut miteinander spielen – das ist sicher vorteilhaft unter den Umständen. Gerne hätte ich trotzdem für mich einige Stunden am wertvollen Vormittag für ein konzentriertes Arbeiten im Home-Office zur Verfügung. Ja, die Kinder und ihre Bildung haben Vorrang. Ja, ich sehe unbeschwert aufwachsende Kinder als höchsten Wert dieser Gesellschaft.

    Es gibt viele Gründe, warum Eltern ihre Kinder unter den aktuellen Umständen zu Hause besser aufgehoben wissen. Unsere Vorbehalte gegen Selbsttests in der Schule muss ich hier nicht öffentlich breit treten. Die vielfältigen Gründe gilt es zu respektieren! Das Verständnis für unsere individuellen Gründe dürfen wir Eltern von Berufspolitikern, Ministerien, Bildungsdirektionen, Direktoren, Lehrern, den Eltern mit anderer Meinung, der Gesellschaft einfordern!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Elisabeth Neudorfer

  3. Banu Kara

    Hallo,

    ich wurde sogar von einem „Bildungsombudsmann“ von der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft belehrt, dass ich meinem Kind mit meiner „nicht-Einwilligung“ schaden würde! Geht’s noch? Ist das ein Fehler, dass wir Hilfe suchen indem wir uns an Organisationen wenden, deren Aufgabe das Wohl unserer Kinder ist?
    Müssen wir jetzt um Arbeitsblätter betteln? Was aber noch sehr sehr bedauerlich ist, dass die Eltern von den Kindern die in die Schule gehen, das einfach ignorieren. Ja, sie ignorieren einfach, was wir in den Gruppenchats schreiben, sie fragen nichteinmal ob wir vielleicht Hilfe bezüglich Hausaufgaben/ Schulstoff brauchen… Wir sind ja „die Anderen“, die egoisten, die in Zeiten der „Pandemie!!!“ nur an sich denken, die von der Solidarität keine Ahnung haben… Genau so weit ist unsere Gesellschaft gekommen…Ich habe heute dem Klassenvorstand meines Sohnes auch gesagt, dass sie uns nicht einfach canceln können! Mei Sohn ist 11 Jahre alt und hat bis jetzt nur Einser auf Zeugnis… Ich weiß nicht, wie dieser Wahnsinn weitergeht?
    Ja, ich bin auch auf der Suche nach einer Stelle, die juristische Vertretung übernimmt, oder einen Elternanwalt! Das alles kann niemand mit Gesetzen untermauern, Ein Verstoß jeglicher Grundrechte, Kinderrechte, Bildungsrechte, Menschenrechte. Ein Verbrechen gegen unsere Zukunft, gegen unsere Kinder, gegen uns!!!

    Und wir sollen jetzt die „Schuldigen“ sein? EINSPRUCH!!!

    Ich hoffe, das unsere Bemühungen Gehör finden und dieser Wahnsinn aus der Welt geschafft wird!
    Mit freundlichen Grüßen,
    Banu Kara

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