Die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten soll um 3 Semester verschoben werden d. h. ab dem Schuljahr 2027/28 wird die Ausgabe der Gratis-Laptops und Gratis-Tablets ausgesetzt und ab dem Sommersemester 2029 erst ab der sechsten Schulstufe wieder weitergeführt.
Das wird von Herr BM Wiederkehr auch gut begründet und dagegen besteht kein grundsätzlicher Einwand. Internationale Studien belegen, was wir Eltern immer schon the thematisiert haben, nämlich, dass unsere Kinder mit digitalen Geräten auch in der Schule viel zu viel Zeit mit irrelevanten Aktivitäten wie Spielen und Social Media verbringen. Die Selbstregulationsfähigkeit ist gering, Konzentration und Lernleistung leiden. Dass digitale Geräte direkte Interaktion und Kooperation erschweren, auch darauf weisen wir seit einigen Jahren hin.
Bedenken haben die Eltern dennoch hinsichtlich einer direkten oder indirekten Aufforderung zur Nutzung digitale Endgeräte durch Arbeitsaufträge mit erforderlicher Internetnutzung, „optionale“ Cyberhomeworks, durch „Anbieten“ von LernAPPs oder zur Erfüllung eines nicht angepassten Lehrplans.
Keinesfalls darf es dazu kommen, dass Schülerinnen und Schüler auf private Geräte ihrer Eltern oder auf Smartphones ausweichen müssen. Eine solche Nutzung darf weder ausdrücklich eingefordert noch stillschweigend vorausgesetzt werden. Wenn die Geräteinitiative verschoben wird, müssen auch Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien entsprechend angepasst werden.
